Quinoa Gluten

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  • Durch Stefan
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Quinoa Gluten

Quinoa – glutenfreies Pseudogetreide und Superfood

In Südamerika stellt Quinoa seit mehreren tausend Jahren ein Grundnahrungsmittel dar und auch hierzulande suchen immer mehr Menschen einen Ersatz für das gewöhnliche glutenhaltige Getreide wie Weizen, Dinkel und Co. Diese Entscheidung beruht meist auf einer freiwilligen Diät mit Verzicht auf Gluten oder auf einer zwangsweisen Diät durch beispielsweise eine Zöliake.


Quinoa bei Zöliakie

Bei der Zöliakie entzündet sich die Dünndarmschleimhaut durch die Aufnahme von Gluten, was zu Symptomen wie Durchfall, Übelkeit und Erbrechen führen kann. Gluten ist in den meisten Getreidesorten enthalten und gibt dem Teig, durch Zugabe von Wasser, Halt und gleichzeitig eine weiche Struktur. Wegen dieser Eigenschaft wird es auch Klebereiweiß genannt. Da die Zöliakie auch nicht heilbar ist, ist es gerade für diese Menschen unumgänglich, sich nach glutenfreien Alternativen wie Quinoa umzusehen, um eine ausgewogene Ernährung ohne Beschwerden zu ermöglichen.


Was unterscheidet Quinoa von gewöhnlichem Getreide?

Die Quinoapflanze gilt als Pseudogetreide, da sie aus botanischer Sicht ein Gänsefußgewächs ist wie auch Spinat oder Rote Bete. Daher ist sie auch, im Vergleich zum gewöhnlichen Getreide, glutenfrei. Beim Kochen und Backen wird sie jedoch wie normales Getreide verwendet. Auch wegen des hohen Nährstoffgehalts, den Quinoa im Vergleich zu den glutenhaltigen Getreidesorten enthält, stellt die Pflanze eine gute Alternative für eine ausgewogene Ernährung dar.


Vielseitigkeit und Zubereitung der Quinoapflanze

Wer auf Gluten verzichtet, kann Quinoa auf verschiedene Arten in seinen Ernährungsplan integrieren. In Deutschland werden hauptsächlich die Samen der Quinoapflanze gegessen und verarbeitet. Zum einen lassen sich die Samen kochen und quellen dabei wie Reis und Nudeln auf. So lassen sich z. B. glutenhaltige Nudeln in einem Nudelsalat ganz einfach durch Quinoa ersetzen. Vor dem Kochen sollten die Samen allerdings aufgrund der Bitterstoffe gewaschen werden. Zum anderen kann man die Samen im Wasser aufquellen lassen und daraus einen Teig machen, z. B. für Brot oder Kuchen. Quinoa ist aber auch gepufft oder in Form von Flocken erhältlich, was sich gut für die Zubereitung von Porridge oder Müsli eignet.

 

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