Maulbeeren Gesund

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Maulbeeren Gesund

Maulbeeren gesund

Maulbeeren gehören zu den sogenannten Superfoods, weil sie viele wertvolle Nährstoffe enthalten und sogar Krankheiten vorbeugen und heilen können. Ursprünglich wurden sie ausschließlich in Asien und Nordamerika kultiviert und genutzt. Inzwischen weiß man auch in Europa die Kraft der Inhaltsstoffe zu schätzen.

 

Herkunft der Maulbeere

Maulbeergewächse sind Bäume oder Sträucher, die zwischen sechs und 15 Meter hoch werden. Bereits vor vielen Jahrhunderten bauten die Asiaten sie als Nahrungsquelle für Seidenraupen an, die sich von Maulbeerblättern ernähren. Erst im 12. Jahrhundert erkannte Friedrich Wilhelm I. diesen Zusammenhang und entschloss sich, auch hierzulande Seide herzustellen. Bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts dauerten die Kultivierung der Maulbeerbäume in Europa sowie die Seidenherstellung an. Dann jedoch umging man das Importverbot für chinesische Seide und kaufte diese bei der Konkurrenz günstiger. Erst seit einigen Jahren erlebt die Maulbeere ihr Comeback, weil sich viele Menschen an die Nutzung traditioneller Pflanzen zurück erinnern. Inzwischen wird die gesunde Maulbeere zur Prävention und zur Heilung diverser Krankheiten verwendet. Auch in der Küche findet sie etliche Liebhaber.

 

Inhaltsstoffe der Maulbeere

Maulbeeren beinhalten einen gesunden Mix lebenswichtiger Nährstoffe. Allein der hohe Anteil an pflanzlichem Eiweiß macht die Beere für die ausgewogene Ernährung attraktiv. Darüber hinaus besitzt sie hochwertige Fettsäuren, Kalium, Natrium, Eisen sowie zahlreiche Spurenelemente. An Vitaminen kommen unter anderem A, B1, B2, B3, B5, B6, B7, B9, C, E und K in Maulbeeren vor. Außerdem sind Folsäure und ein vergleichsweise hoher Anteil an Beta-Carotin vorhanden. Die höchste Dosis der Vitalstoffe ist in den frischen Früchten zu finden. Doch auch im getrockneten Zustand bleiben viele Wirkstoffe erhalten.

 

Maulbeeren schützen vor Übersäuerung des Organismus

Wenngleich der Trend zur veganen und vegetarischen Ernährung seit einigen Jahren in der hiesigen Gesellschaft anhält, ernähren sich die meisten Menschen hauptsächlich von tierischen Produkten, zuckerhaltigen Lebensmitteln und Fertigprodukten. Das hat zur Folge, dass der menschliche Organismus verstärkt Säuren produziert, die viele negative Auswirkungen auf die Gesundheit haben, beispielsweise entstehen Entzündungen, die Hautunreinheiten hervorrufen. Knorpel werden schneller abgebaut. Die Nieren stellen ihre Arbeit ein. Ein Wechsel von tierischen Eiweißen hin zu pflanzlichen Proteinen, die unter anderem in Maulbeeren enthalten sind, gleicht die Übersäuerung wieder aus. Teilweise regeneriert sich der Körper wieder.

Stoffwechsel und Darmtätigkeit werden angeregt

Ein gut funktionierender Stoffwechsel, verbunden mit einer guten Darmtätigkeit, ist die Basis für einen gesunden Organismus. Hierzu tragen unter anderem die Ballaststoffe der Maulbeere bei. Weitere Mineralien und Spurenelemente wie Zink, Fluor und Phosphor unterstützen diese Körperfunktionen. Nicht nur während der Menstruation leiden viele Frauen unter einem Eisenmangel. Das liegt unter anderem daran, dass der Körper dieses Spurenelement nur im Beisein von Kupfer aufnimmt. Die Kombination beider Elemente ist in den Maulbeeren enthalten. Deswegen raten Fachleute dazu, sie mindestens einmal wöchentlich in den Speiseplan zu integrieren, um einem Eisenmangel vorzubeugen.


Antioxidantien als Zellschutz

Nicht zu unterschätzen für die menschliche Gesundheit ist der hohe Anteil an Antioxidantien in Maulbeeren. Sie tragen in einem hohen Maße zum Zellschutz bei. Dadurch minimieren sie das Risiko zur Zellentartung und zur Entstehung von Krebs. Antioxidantien sind Radikalfänger. Sie gelten ebenfalls als Anti-Aging-Wirkstoffe. Diese schützen wissenschaftlichen Untersuchungen zufolge vor einer vorzeitigen Alterung. Das weiß unter anderem die Beauty-Industrie zu schätzen, die Maulbeerextrakte zur Herstellung von Antifalten-Kosmetika benutzt. Darüber hinaus sollen Maulbeeren die Entstehung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen verhindern, vor Schlaganfällen und Herzinfarkten schützen sowie Hormonstörungen beheben.


Schutz vor Diabetes

Der in Maulbeeren enthaltene Wirkstoff Deoxynojirimycin kann dazu beitragen, den Blutzucker zu senken, wodurch das Risiko zur Entstehung von Altersdiabetes gemindert wird. Er blockiert ein Enzym im Dünndarm, das normalerweise Mehrfachzucker aufspaltet, die dann ins Blut gelangen. Bereits geschädigte Inselzellen der Bauchspeicheldrüse können durch diesen Effekt repariert werden. Dies wiederum bewirkt die Regulierung der Insulinproduktion, was einer Diabetes vom Typ 2 entgegenwirkt.


Senkung des Cholesterinspiegels

Ein hoher Cholesterinspiegel kann mehrere Ursachen haben. Die sogenannten schlechten Blutfette haben mit hoher Wahrscheinlichkeit einen negativen Effekt auf das Herz-Kreislauf-System. Maulbeeren verhindern, dass Cholesterin im Darm resorbiert wird. Dadurch erhöht sich der Anteil an gutem HDL-Cholesterin, während der Anteil an schlechtem LDL-Cholesterin sinkt. Zudem regulieren Maulbeeren einen zu hohen Blutdruck.


Einnahme von Maulbeeren

Nach Möglichkeit sollten frische Maulbeeren in den täglichen Speiseplan aufgenommen werden. Sie lassen sich in den unterschiedlichsten Rezepten verarbeiten. Da die Früchte nicht überall erhältlich sind, können alternativ getrocknete Beeren beziehungsweise Maulbeerpulver eingesetzt werden. Letzteres lässt sich unter anderem im Reformhaus erwerben.

 

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