Leinsamen Geschrotet Oder Ganz

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Leinsamen Geschrotet Oder Ganz

Leinsamen - geschrotet oder ganz?

Das sind die gesundheitlichen Unterschiede Leinsamen liefern dem Körper wichtige Ballaststoffe. Die Pflanze ist im Handel als ganzes oder als geschrotetes Produkt erhältlich. Beide Varianten haben je nach Einsatzzweck ihre Vorteile.

Ganze Leinsamen werden unverdaut ausgeschieden

Ganze Leinsamen haben eine weniger starke Wirkung als die geschrotete Variante. Oftmals passieren sie die Darmpassage in unveränderter Form und werden ausgeschieden, bevor der Körper einen Großteil der Inhaltsstoffe aufgenommen hat. Da die enthaltenen Schleimstoffe nicht vollständig freigesetzt werden, besteht bei ganzen Körnern jedoch auch ein geringeres Risiko für Darmbeschwerden.
Es empfiehlt sich, einige Körner zu schroten und diese mit ganzen Körnern zu vermengen. Eine gesunde Mischung lässt Anwender von den Vorteilen profitieren und senkt das Risiko für Nebenwirkungen.


Schroten setzt Inhaltsstoffe frei

Beim Schroten von Leinsamen werden verschiedene Inhaltsstoffe freigesetzt. Das Leinöl beispielsweise, wird erst beim Quetschen aus dem Kern der Samen gelöst und erleichtert ihren Transport durch den Darmtrakt. Die wertvollen Omega-3-Fettsäuren können zudem schneller vom Körper verarbeitet werden. Auch andere Ballaststoffe und Öle werden erst durch das Schroten freigesetzt und optimal im Darm-Trakt absorbiert.


Allerdings verderben geschrotete Leinsamen schneller. Insbesondere die enthaltenen Fettsäuren, welche erst beim Zerkleinern freigesetzt werden, verlieren dann rasch ihre Wirkung und lassen die Körner aufquellen. Deshalb werden am besten ganze Samen verwendet, die kurz vor der Verwendung im Mörser zerdrückt werden. Der Körper kann die Inhaltsstoffe am besten aufnehmen, wenn die Leinsamen vor dem Verzehr geschrotet wurden. Gleichzeitig ist eine lange Haltbarkeit gewährleistet.

Gemahlene Leinsamen als Alternative

Als dritte Alternative bieten sich gemahlene Leinsamen an. Hierbei werden die Körner vollständig zerkleinert und getrocknet, wodurch sich die Haltbarkeit verlängert, die positiven Effekte jedoch teilweise verloren gehen. Gemahlene Leinsamen eignen sich nicht für den rohen Verzehr.
Unabhängig davon, ob geschrotet, gemahlen oder am Stück, sollten Leinsamen mit ausreichend Wasser aufgenommen werden. Andernfalls besteht die Gefahr, dass die Körner im Magen-Darm-Trakt verkleben und zu Verstopfung führen. Mehr als zwei Esslöffel pro Tag sollten generell nicht verzehrt werden.

 

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