Leinsamen Gegen Verstopfung

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  • Durch Stefan
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Leinsamen Gegen Verstopfung

Regt die Darmtätigkeit an und bindet Giftstoffe: Leinsamen gegen Verstopfung

Leinsamen zählen zu den wirksamsten Naturheilmitteln bei Verstopfung. Die enthaltenen Schleimstoffe regen die Verdauung an und regulieren den Magen-Darm-Trakt. Welche Inhaltsstoffe das natürliche Abführmittel enthält und worauf Sie bei der Einnahme achten müssen.

 

Lösliche Ballaststoffe regen die Verdauung an

Der Gemeine Lein zählt zu den Leingewächsen (Linaceae) und hat einen vielfältigen Nutzen für die Gesundheit. Als Bestandteil der Ernährung ist vor allem das enthaltene Leinöl wirksam, welches viele ungesättigte Fettsäuren enthält, die für die Neubildung von Zellen notwendig sind.
Leinsamen gilt jedoch in erster Linie als natürliches Abführmittel. Die enthaltenen Quellstoffe dehnen sich beim Kontakt mit Wasser aus und vergrößern dadurch den Darminhalt. Dies löst den Reflex zur Darmentleerung aus und regt die Darmtätigkeit an.

 

Leinsamen: Die Inhaltsstoffe

Leinsamen enthält rund 25 Prozent Ballaststoffe. Vier bis fünf Prozent davon sind Schleimstoffe. Diese nehmen zudem Giftstoffe aus dem Magen-Darm-Trakt auf und binden diese. Außerdem werden Reizungen und Entzündungen Schleimhaut im Magen-Darm-Trakt reduziert.


Daneben enthalten Leinsamen bis zu 45 Prozent Leinöl, welches als natürliches Gleitmittel für die Verdauung dient. Die enthaltenen mehrfach ungesättigten Fettsäuren regulieren die Darmtätigkeit zusätzlich. Positive Effekte gehen von den enthaltenen Alpha-Linolensäuren aus. Diese zählen zu der Gruppe der Omega-3-Fettsäuren und haben einen positiven Einfluss auf die LDL-Cholesterinwerte. Dadurch wirken sie enzündungshemmend und steigern das Wohlbefinden. Wirkstoffe wie Luteolin verstärken diesen Effekt.


In Leinsamen sind außerdem wertvolle Eiweiße, Vitamine und Mineralstoffe enthalten. In Verbindung mit den Enzymen der Pflanze wird eine Schutzwirkung gegenüber Darmerkrankungen wie Krebs und Reizdarmsyndrom erzielt.

 

Tipps zur Anwendung

Die Leinsamen können mit Milch oder Obstsaft verzehrt werden. Die wirksame Verdaungshilfe lässt sich für den optimalen Effekt auch unter Joghurt oder Salat mischen. Bei innerlicher Anwendung liegt die empfohlene Tagesdosis bei 30 bis 45 Gramm. Höhere Dosen können aufgrund der enthaltenen Cyanide Vergiftungserscheinungen hervorrufen. Bei Verstopfung empfehlen sich dreimal täglich zehn Gramm ganze oder angestoßene Samen, die am besten mit einem Glas Wasser eingenommen werden. Geschrotete Samen sind weniger wirksam und sollten allenfalls in Verbindung mit ganzen Samen oder bei bestimmten Magen-Darm-Beschwerden wie einer anhaltenden Konstipation verzehrt werden. Für Kinder unter zwölf Jahren empfehlen sich Leinsamen nur in Rücksprache mit dem Arzt. Da der Magen-Darm-Trakt während des Wachstums empfindlicher ist, sind alternative Heilmittel oder eine angepasste Diät oftmals die bessere Wahl.


Die Wirkung der Leinsamen setzt innerhalb von ein bis zwei Tagen ein. Nach maximal drei Tagen ist der optimale Effekt erreicht und die Einnahme kann wiederholt werden. Bei anhaltenden Magen-Darm-Beschwerden empfiehlt sich konservative Arznei.

 

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