Beeren Sorten

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  • Durch Stefan
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Beeren Sorten

Beeren Sorten

Ob Himbeeren, Brombeeren oder eine andere Beerensorte - Beeren schmecken nicht nur äußerst lecker, sondern trumpfen zudem mit vielen gesundheitlichen Vorteilen auf. Sie sind zwar süß, weisen aber weniger Fruchtzucker auf als viele andere Früchte und lassen den Blutzuckerspiegel nur sehr langsam ansteigen. Eine gute Wahl für einen gesunden Snack zwischendurch! Doch nicht nur das: Beeren sind ein natürlicher Vitamin C-Lieferant und deren hoher Gehalt an Antioxidantien, welche unter anderem die Blutgefäße schützen und Herz- sowie Krebserkrankungen vorbeugen können. Beeren gelten als Sommerobst, da die meisten Beerensorten im Früh- bis Spätsommer geernet werden können. Mit Beeren holen Sie sich also stets den Geschmack des Sommers auf den Tisch. Sollte gerade keine Beerensaison sein, können Sie auf getrocknete oder gefrorene Beeren zurückgreifen.

Einige Beerensorten wie Erdbeeren oder Brombeeren gehören botanisch gesehen zwar nicht zu der Gruppe der Beeren, sondern der Sammelnüsse; im alltäglichen Verständnis gehören die kleinen Früchte jedoch zu den Beeren dazu, wie bereits ihre Namen ankündigen.

Erfahren Sie im Folgenden, wann Sie die einzelnen Beerensorten ernten können und welche einzelnen Vorteile Himbeere, Cranberry & Co aufweisen.

Wissenswertes über Erdbeeren

Die Erdbeere ist in Mitteleuropa womöglich die beliebteste Beerensorte. Durch ihren hohen Wasseranteil von mehr als 90% sind sie zudem eine sehr gesunde Frucht. Außerdem weisen Erdbeeren einen höheren Vitamin C-Gehalt auf als die gleiche Menge an Zitronen oder Orangen. Auch der Kalium- und Eisengehalt der Erdbeere ist nicht zu verachten. Egal, ob Sie die kleinen, dunkelroten Erdbeeren bevorzugen, die besonders süß und aromatisch sind, oder die großen, saftigen - Erdbeeren sind in jeder Form ein Genuss.
Erdbeeren werden von Mai bis Juli geerntet und sind somit der ideale Begleiter im Sommer.

Wissenswertes über Cranberries

Die aus den USA stämmige Cranberry, zu Deutsch Maulbeere, hat seit Jahren schon auch in Europa an stetiger Beliebtheit gewonnen - und das zu Recht! Schließlich weisen sie wie andere Beerensorten auch viele Antioxidantien auf und schützen die Blutgefäße und das Immunsystem vor Krankheiten. Als Besonderheit der Cranberry ist zudem anzumerken, dass sie dank ihrer antibakteriellen Wirkstoffe Blaseninfektionen bei regelmäßigem Konsum vorbeugen kann.

Die Cranberry wird mittlerweile zwar auch in Europa angebaut; die meisten Beeren kommen jedoch immer noch aus Nordamerika und Kanada. Frische Cranberries, welche in Europa ab September zu kaufen sind, sind in Europa deutlich weniger häufig zu finden als die getrocknete Variante. Dies liegt unter anderem daran, dass die frische Cranberry eher etwas sauer und bitter schmeckt ganz im Gegensatz zu anderen frischen Beerensorten wie Erdbeeren oder Himbeeren. Getrocknete Cranberries sind hierzulande deutlich beliebter, da sie aufgrund des Trocknungsvorgangs mehr Zucker pro Masse enthalten und somit süßlicher schmecken. Getrocknete Cranberries werden besonders gern als Beilage im Müsli oder Salaten verwendet.

Wissenswertes über Goji Beeren

Goji Beeren haben sich in Europa als Superfood einen Namen gemacht, da sie in Bezug zu ihrer Masse einen hohen Anteil an Nähr- und Vitalstoffen aufweisen. Dazu gehört unter anderem ein beachtlicher Anteil an Eisen, Spurenelementen, Vitaminen A, C und E. Dank ihrer Inhaltsstoffe ist die Goji Beere fördernd für ein gesundes Nerven- und Immunsystem und stärkt die Darmflora. Zudem ist der süßlich-milde Geschmack sehr beliebt bei Konsumenten.

Die ursprünglich aus China und Tibet stammende Beere wird in Europa wie auch die Cranberry hauptsächlich in getrockneter Form vermarktet. Die getrockneten Goji Beeren können roh als Snack verzehrt werden oder beim morgendlichen Müsli und dienen ebenso als schneller Energielieferant für Sportler. Beim Kauf ist auf eine außerordentlich gute Qualität zu achten, da minderwertige Produkte häufig mit Insektiziden belastet sind.

Wissenswertes über Himbeeren

Aus gutem Grund wird die Himbeere in Mitteleuropa schon seit mehreren Jahrhunderten angebaut: Sie überzeugt sowohl im Geschmack wie auch in ihren Inhaltsstoffen. Hervorzuheben sind vor allem die Mineralstoffe Kalium und Folsäure und der Gehalt an Vitamin C. Die Vitamine und Antioxidantien helfen beim Aufbau des körpereigenen Immunsystems und können somit Infektionskrankheiten vorbeugen. Die Antioxidantien und Flavonoiden schützen die Blutkapseln und können sich krebsvorbeugend auswirken. Mit ca. 50 kcal pro 100g sind sie zudem kalorienarm.

Die Himbeere ist klimaresistenter als die Erdbeere; je nach Sorte kann die Himbeere von Juni (Sommerhimbeere) bis September (Herbsthimbeere) geerntet werden. Gerade die Herbsthimbeere ist besonders schädlingsresistent - ideal auch für ungeübte Gärtner. Wenn Sie unterschiedliche Sorten anbauen, haben sie also während mehreren Monaten einen wohlschmeckenden Snack im Garten, der Ihren Körper zudem mit wertvollen Nährstoffen versorgt. Die Himbeere kann kultiviert oder in Wäldern gefunden werden.

Wissenswertes über Physalis

Wurde die Inca Beeren mit ihrer hellbraunen Hülle zunächst vor allem in deutschen Restaurants als Dekoelement bei Desserts oder Cocktails eingesetzt, so wird sie mehr und mehr auch wegen ihres angenehmen Geschmacks geschätzt. Die ausgewogene Kombination aus Säure und Süße macht sie bei Groß und Klein sehr beliebt. Die Kapstachelbeere, wie die Physalis auch genannt wird, stammt ursprünglich auch den Anden Südamerikas, weshalb sie auch den Beinamen Andenbeere bekommen hat. Heutzutage wird sie immer noch vorwiegend dort angebaut. Dies liegt daran, dass die Pflanze sehr frostanfällig ist und kalte Nächte in unserer Klimazone nicht überstehen würde. Aufgrund der umgekehrten Jahreszeiten auf der Südhalbkugel ist die Physalis nicht wie andere Beeren nur im europäischen Sommer erhältlich, sondern auch in anderen Monaten. Die Kapstachelbeere ist also eine ideale Vitaminquelle in Monaten, in denen andere Beerensorten keine Saison haben. Außerdem können Sie auf getrocknete Physalis zurückgreifen, die hierzulande jedoch nicht häufig angeboten wird.

Physalis besitzen wie auch Karotten einen hohen Anteil an Beta-Carotin, was sich förderlich auf die Sehkraft auswirkt. Wie auch andere Beerensorten können Sie sich bei der Physalis über den Gehalt an Vitaminen freuen, welcher ermüdete Lebensgeister wieder zum Leben erweckt.

Ein Fakt, den Sie womöglich nicht wussten: Bei der hellen Hülle, welche die Physalis wie eine Kapsel umschließt, handelt es sich um die zusammengewachsene Blüte, welche nach der Ernte vertrocknet.

Wissenswertes über Mulberries

Bei Mulberries handelt es sich um eine Beerensorte, die hierzulande nur wenig bekannt ist. Die Maulbeere ist weltweit in den USA, China oder der Türkei beheimatet und wird auch dort kultiviert. Es existieren drei Gattungen der Maulbeere: die rote, weiße und schwarze. Die schwarzen Mulberries ähneln in ihrem Aussehen stark dem der Brombeere. Da diese Sorte kälteempfindlich ist, wird sie in Deutschland nicht angebaut. Die Maulbeere ist hier meist in getrockneter Form erhältlich, da die frische Beere sehr empfindlich auf Druck reagiert.

Auch Mulberries enthalten Antioxidantien, welche die Auswirkungen von freien Radikalen vermindern, und das Immunsystem aufbauen. Mit dem Verzehr von 100g Maulbeeren decken Sie in etwa ein Drittel Ihres täglichen Eisengehaltes. Der Vitamin C-Anteil sorgt für die Hautgeneration. Kurzum: Maulbeeren sind eine aromatische und wohltuende Beerenart, die zu Unrecht noch relativ unbekannt ist.

Wissenswertes über Johannisbeeren

Sauer macht lustig - und gesund! Johannisbeeren gibt es in schwarzer, weißer und roter Form. Ihren Namen verdanken die Beeren übrigens ihrem Erntezeitpunkt, da sie ungefähr ab dem Johannistag Ende Juni gepflückt werden können. Rote Beeren sind aufgrund ihres kräftigen Aromas besonders beliebt für den direkten Verzehr oder für die Zubereitung von Gelee. Dunkle Johannisbeeren werden gerne zu Marmelade oder Wein weiterverarbeitet. Bei der weißen Johannisbeere handelt es sich um eine besondere Züchtung, die hierzulande deutlich weniger häufig als ihre Verwandten anzutreffen ist. Im Geschmack ist die weiße Johannisbeere weniger säuerlich als die rote.

Bei dem Verzehr der roten Beeren gibt der süß-säuerliche Geschmack Auskunft über den hohen Vitamin C-Gehalt, welcher circa drei Mal so hoch ist wie der von einer Zitrone. Damit der Vitamingehalt auch nach dem Pflücken der Beeren bestehen bleibt, sollten Sie bis zum Verzehr nicht vom Stiel getrennt werden. Bevorzugen Sie einen milderen Geschmack mit weniger Säure, so sollten Sie eher zu schwarzen oder weißen Johannisbeeren greifen. Dank ihrem beachtlichen Gehalt an Ballaststoffen kann die Beere zur Gewichtsreduzierung und bei Verdauungsproblemen helfen. Wie auch bei anderen Beerensorten helfen die natürlich vorkommenden Antioxidantien bei der Krebsvorbeugung.

Wissenswertes über Sauerkirschen

Die Kirsche gehört biologisch gesehen zwar nicht zur Gattung der Beeren, sondern zu den Rosengewächsen, allerdings ähnelt sie im Erscheinungsbild und Inhaltsstoffen den Beeren. Die Sauerkirsche ist ähnlich groß wie eine Erd- oder Himbeere und verfügt ebenso über einen hohen Gehalt an Mineralstoffen und weiteren Nährstoffen. Antioxidantien sorgen für eine entzündungshemmende Wirkung und können außerdem darmreinigend wirken. Nach körperlicher Anstrengung helfen Sauerkirschen zudem, die Muskeln zu regenerieren und zu entspannen.

Sauerkirschen verfügen über weniger Kohlenhydrate und Kalorien als Süßkirschen und sind zudem vitaminreicher. Greifen Sie während der Saison von Juni bis August also regelmäßig zu Sauerkirschen, um Ihren Vitaminhaushalt aufrechtzuerhalten. Außerhalb der Saison wird der Verzehr von Sauerkirschsaft oder getrockneten Sauerkirschen empfohlen.

Wissenswertes über Brombeeren

Brombeeren - erinnern Sie sich bei dem Namen auch daran, wie Sie als Kind Ihr Oberteil mit dem dunklen Saft verfleckt oder sich gefragt haben, warum die besten Beeren immer dort oben wachsen, wo Sie aufgrund der Stacheln nicht hinkommen? Davon abgesehen überzeugen Brombeeren aber durch ihr ausgewogenes Aroma und ihre Nährstoffe. Das teilweise etwas mühsame Pflücken an Zäunen und in Wäldern zahlt sich also auf jeden Fall aus.

Zum einen schützen die Antioxidantien nämlich Ihren Körper vor freien Radikalen, welche durch äußere Einflüsse dem Immunsystem schädigen wollen, zum anderen profitieren Sie vom hohen Vitamingehalt der Brombeere. Alles in allem eine gesunde und wohlschmeckende Beere, die gut für Körper und Seele ist.

 

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